Erfolgsbeispiel Pollux

 

Wie erfolgreich die Zusammenarbeit mit den Senior Experts des Donnersbergkreises sein kann, zeigt Pollux electro mechanical systems GmbH. Die Gründung der Pollux electro mechanical systems GmbH ist ein Vorzeigebeispiel für das ehrenamtliche Engagement von Führungspersönlichkeiten, den Senior Experts, im Donnersbergkreis. Der Senior Expert Bernd Hoffmann, geschäftsführender Gesellschafter der Femeg Feinwerkmechanik GmbH, unterstützte die beiden Jungunternehmer Christian Schmidt und Michael Renner auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Im Jahr 2009 wurde die Pollux electro mechanical systems GmbH erfolgreich gegründet. Dabei ging das Engagement des Senior Experts weit über die reine Beratungs- und Unterstützungsfunktion hinaus. Die beiden Jungunternehmer haben Herrn Hofmann so von ihrer Geschäftsidee überzeugt, dass er selbst als Gesellschafter mit in das Unternehmen einstieg und sogar Büroflächen des Femeg-Firmengelände zu Verfügung stellte.

In einem Interview berichten die drei über den Erfolg des Unternehmens von Beginn der Beratung durch den Senior Expert bis heute:

Interview mit Bernd Hofmann, Geschäftsführender Gesellschafter der Femeg Feinwerktechnik GmbH, und den beiden Jungunternehmern Christian Schmidt und Michael Renner. Gemeinsam haben sie 2009 die Pollux electro mechanical systems GmbH aus der Taufe gehoben.

Herr Hofmann, Sie haben als Senior Expert die beiden Ingenieure beim Schritt in die Selbstständigkeit begleitet. Wie kam es dazu?
Hofmann: Ich bin seit einigen Jahren als Senior Expert des Wirtschaftsforums tätig und berate Jungunternehmer bei der Existenzgründung. Die beiden habe ich auf der Existenzgründermesse Ignition in Mainz 2008 kennen gelernt. Damals arbeiteten sie noch als Elektroingenieure bei einem Automobilzulieferer und wollten ihren Betrieb zunächst nebenberuflich ins Laufen bringen.
Was genau macht Pollux?
Renner: Wir bauen und modernisieren Prüfstände, mit denen man entwicklungsbegleitend Verbrennungsmotoren und deren Komponenten – wie etwa Turbolader – testen kann. Weiterhin werden unsere Testsysteme auch in der Produktion und Fertigung eingesetzt, um ein Höchstmaß an Qualität zu gewährleisten.
Schmidt: Und wir überwachen diese Anlage – wenn gewünscht – auch langfristig. Die gesamte Prüftechnik hat einen hohen Stellenwert, nicht nur in der Automobilindustrie.
Warum sind Sie, Herr Hofmann, als Gesellschafter mit ins neue Unternehmen eingestiegen?
Hofmann: Weil mich die Geschäftsidee gleich überzeugt hat. Das ist ein Markt mit großer Zukunft. Außerdem gibt es Synergien: Pollux übernimmt Entwicklungsarbeiten für Femeg, bisher mussten wir solche Aufträge extern vergeben. Hinzu kam, dass Pollux in ein Femeg- Firmengebäude einziehen konnte und somit in direkter Nachbarschaft zu unserer Produktion angesiedelt ist.
Wo soll es mit dem Unternehmen in Zukunft hingehen?
Hofmann: Ganz klar: Wir setzen auf Wachstum und wollen künftig auch in internationale Märkte vordringen.
Renner: Pollux beschäftigt bereits zehn Mitarbeiter und wir suchen weiterhin Verstärkung. Wir sind zuversichtlich, dass es weiter bergauf geht. Die Chemie stimmt einfach, wir wollen und werden gemeinsam etwas bewegen.

 

 

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